Helios-Gelände

In der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 3. Mai wurde die 2008 von der SPD-Fraktion beantragte Potentialraumanalyse für das Helios-Gelände zur Kenntnis gegeben. Das Gutachten hatte die Aufgabe, die Verträglichkeit von Verkaufsflächen auf dem „Filetstück von Ehrenfeld“ zu prüfen. „Wir sind froh, nun eine Grundlage für die weitere Diskussion zu haben“, sagte dazu Fraktionsvorsitzender Hans Peter Juretzki.
Die SPD wird das Gutachten nun innerhalb der Partei genau betrachten, um im Bebauungsplanverfahren eine qualifizierte Beteiligung sicher zu stellen. „Heute können wir noch gar Nichts zum Ausgang dieses Prozesses sagen“, so Juretzki - der Investor müsse nun erst einmal belastbare Planungen öffentlich machen. „Was jedoch klar ist: Mit uns gibt es keine Spielchen um Quadratmeter, sondern ausschließlich eine Diskussion über die Qualität des Helios-Geländes“.
„Um die parteiinterne Diskussion zur Zukunft des Helios-Geländes zu diskutieren hat der Ortsvereins-vorstand in seiner Sitzung am 6. Mai eine Projektgruppe Helios-Gelände eingesetzt.“ (siehe Kasten)
Klar zu erkennen ist heute schon, dass ein Feilschen um jeden Quadratmeter Verkaufsfläche angefangen hat. Wurden vom Gutachten ursprünglich 15.000 bis 17.000 Quadratmeter für das Bezirkszentrum Ehrenfeld für verträglich gehalten sind es mittlerweile 20.600, ohne nennenswerten Grund. Der Investor, die Gruppe Bauwens-Adenauer würde gerne 30.000 haben. Klar ist aber auch, dass mit der Bebauung eine Diskussion um die Kultur der NRW weit bekannten Partyszene in diesem Teil von Ehrenfeld stattfinden muss, wird doch das Underground nach den aktuellen Planungen abgerissen.

 
 

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