09.02.2020 in Topartikel Ortsverein

Ehrenfeld hat einen dritten Wahlbezirk bekommen

 

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat das Wahlrecht geändert. Für die Einteilung von Wahlbezirken ist jetzt nicht mehr die Anzahl von Einwohner*innen entscheidend, sondern die Anzahl von Wahlberechtigten. Das geht zulasten von Menschen ohne EU-Pass und verschiebt für die Kommunalwahlen in Köln die Verhältnisse. Zudem hat der Verfassungsgerichtshof Nordrhein-Westfalen in einem Urteil vom 20. Dezember 2019 festgestellt, dass die Korridore, in denen die Wahlbezirke vom Mittelwert abweichen dürfen, deutlich kleiner sein müssen als bisher. Für Köln hat das zur Konsequenz, dass die Stadtbezirke Kalk und Chorweiler einen Ratswahlbezirk weniger und die Stadtbezirke Rodenkirchen und Ehrenfeld einen Ratswahlbezirk mehr haben werden.

Mit dieser neuen Lage hat sich der Ortsvereinsvorstand auf seiner letzten Sitzung am 2. Februar 2020 ausführlich beschäftigt und mit breiter Mehrheit einen Vorschlag für die Mitgliederversammlung am Montag, 2. März 2020 um 19:00 Uhr beschlossen:

Der Vorstand schlägt den Mitgliedern des Ortsvereins vor, mit Christiane Jäger die Vorsitzende der KölnSPD für den neuen Wahlbezirk 18 (Ehrenfeld zwischen Innerer Kanalstraße und Gürtel) für die Kommunalwahl am 13. September 2020 aufzustellen.

Sissi Rohata wird weiterhin in Neuehrenfeld (Wahlbezirk 21) antreten und Conny Schmerbach in Ehrenfeld hinter dem Gürtel bis zur Äußeren Kanalstraße (Wahlbezirk 19).

Es ist ein starkes Signal, dass Christiane sich mit ihrer eigenen Kandidatur in die Auseinandersetzung um die Zukunft der Stadt einbringen will und dafür auch ihre berufliche Situation ändern wird. 

 

Presseanfragen bitte an Werner Balzert (presse@spd-ehrenfeld.de)

24.01.2020 in Kommunalpolitik

Ortsverein kürt Kandidat*innen für Kommunalwahlen

 

Der SPD-Ortsverein Köln-Ehrenfeld hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 23. Januar 2020 die Kandidat*innen für die anstehenden Kommunalwahlen am 13. September 2020 nominiert. Als Kandidatinnen für den Stadtrat wurden Elisabeth „Sissi“ Rohata (59) für Neuehrenfeld und Cornelia „Conny“ Schmerbach (67) für Ehrenfeld nominiert. „Voller Elan starten wir nun in den Wahlkampf, wir wollen den Politikwechsel für Köln von Ehrenfeld aus vorantreiben“ freut sich Co-Vorsitzende Anne Deike Riewe über die deutliche Unterstützung der Mitglieder für die Kandidatinnen.

Sissi Rohata ist Wienerin, seit rund 35 Jahren im Veedel zuhause und Quereinsteigerin in die Politik: Als Angestellte eines Carsharing-Unternehmens und sachkundige Einwohnerin im Verkehrsausschuss des Stadtrates besitzt sie eine große Expertise in den Themenfeldern Wohnen und Mobilität. „Wir wollen Wohnen in Köln bezahlbar machen, für die Verkehrswerde braucht es mutige Investitionen“, so Rohata.

Conny Schmerbach ist Ehrenfelder Ur-Gestein und aktuell bereits Ratsmitglied. Die Renterin war Leiterin des Bürgerzentrums Ehrenfeld ist Sozialpolitikerin aus Überzeugung. „Das soziale Veedel stärkt den Zusammenhalt der Stadt. Daher wollen wir kostenfreie Bildung für alle“, so Schmerbach.

Die Kandidat*innen für die Bezirksvertretung Ehrenfeld wurden ebenfalls nominiert: Josef Wirges und Petra Bossinger sollen die Liste der Sozialdemokratie anführen. „Wir sind froh, dass unser Jupp wieder als Bezirksbürgermeister antritt. Die Ehrenfelder*innen kennen und schätzen Josef Wirges als aufrechten Streiter für unser Ehrenfeld“, sagt Co-Vorsitzender Andreas Pöttgen. Mit Petra Bossinger tritt die Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Ehrenfeld erneut an. „Es ist gut, dass Petra Bossinger weiterhin für das sozial gerechte Ehrenfeld mit einer bunten Kulturlandschaft wirken wird“, freut sich Riewe.

„Wir sind froh, den Bürger*innen so ein starkes Angebot von Leidenschaft und Sachverstand machen zu können“, so Pöttgen abschließend.

Auf der Jahreshauptversammlung wurde zudem die bisherige Beisitzerin im Vorstand des Ortsvereins Lena Teschlade zur neuen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, nachdem der vorherige Amtsinhaber aufgrund eines Umzugs ausgeschieden war.   

22.01.2020 in Kommunalpolitik

Pressemitteilung des Ortsvereins

 

Max Becker: Wurden Ehrenfeld noch mehr Luxus-Lofts versprochen? 

Stadt muss Veedel für die Menschen entwickeln!

 
Im Dezember wurde das Grundstück des Schrottplatz von Max Becker an der Widdersdorfer Straße an einen Investor verkauft. Mit der absehbaren Entwicklung sieht der SPD-Ortsverein Ehrenfeld die Zukunft unseres Veedels gefährdet. An allen Ecken werden teure Wohnungen gebaut, luxussaniert oder zu Ferienwohnungen zweckentfremdet. Die „Ehrenfelder Mischung“, die unser Veedel ausmacht, kippt. „Für uns ist klar, große Projekte dürfen nicht dem Investoren große Renditen bringen, sondern muss Wohnen in Ehrenfeld bezahlbar machen“, so Bezirksbürgermeister Josef Wirges.
 
Mit einer Anfrage im Stadtentwicklungsausschuss will die SPD-Ratsfraktion Licht in Dunkel bringen. „Was wurde dem Investor versprochen?“, fragt das örtliche Ratsmitglied Conny Schmerbach. Offenbar hat die OB in einem Gespräch eine Entwicklung mit über 200.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zugesagt. Schmerbach: „Diese Maximal-Verdichtung lehnen wir ab.“
 
Im hochverdichteten Ehrenfeld ist es dringend vonnöten, bei der Entwicklung eines neuen gemischten Quartiers für bezahlbares Wohnen, Leben und Arbeiten ausreichend Grünflächen zur Verfügung zu stellen. „Angesichts der Preisexplosion auf dem Wohnungsmarkt insbesondere in Ehrenfeld muss es Ziel sein, über die 30 %-Quote des Kooperativen Baulandmodells Köln hinaus eine große Anzahl an geförderten und preisgedämpften Wohnungen zu schaffen“, so Wirges. Als Ausgleich für die Aufgabe der bisherigen Industrie-Nutzung ist eine hohe Zahl neuer Arbeitsplätze erforderlich. Der Anschluss des Quartiers an das S-Bahn-Netz muss sichergestellt werden.
 
Erforderlich ist ein Konzept für das gesamte Areal - einschließlich der Fläche der RheinEnergie. Zur Erreichung dieser Ziele muss seitens der Stadt Köln eine aktive Liegenschaftspolitik betrieben werden, z.B. auch bzgl. der künftigen Entwicklung des Dirkes-Areals sowie zum Schutz und weiteren Entwicklung der benachbarten gewerblichen Betriebe östlich des Max-Becker-Areals.
 
Vor diesem Hintergrund stellt die SPD der Verwaltung die Fragen:

16.05.2019 in Allgemein

Frühjahrsempfang am 24. Mai 2019

 

 

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