Die Armut in Köln nimmt trotz Wirtschaftswachstum zu. Welche Konsequenzen und Maßnahmen sind notwendig und erforderlich?

Veröffentlicht am 03.11.2016 in Veranstaltungen

Öffentliche Veranstaltung der SPD Ehrenfeld mit dem Kölner Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge.

am Donnerstag, 24. November 2016 um 19:00 Uhr
im Bürgerzentrum Ehrenfeld, 50825 Köln, Venloer Str. 429.

Vor einer Verengung des Armutsbegriffs warnt der Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge. Bei einer Konferenz der Ruhrsuperintendanten äußerte er am 08.09.2016 in Dortmund die Befürchtung, dass künftig nur diejenigen als arm gelten, "die wie Flüchtlinge nur das besitzen, was sie am Leib tragen".
In einem reichen Land gehe es aber auch um die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. "Und dazu braucht man Geld", so Butterwegge.
Butterwegge verwies zugleich darauf, dass eine "dauerhafte ethnische Unterschichtung der Gesellschaft" drohe, wenn Geflüchtete sozial ausgegrenzt und diskriminiert eine schlecht bezahlte Arbeit annehmen müssten, "die ansonsten keiner machen will". Eine Spaltung der Gesellschaft würde sich so vertiefen: "Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer zahlreicher!

 

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