Parteiöffentliche Veranstaltung: "Postkoloniales Erbe der Stadt Köln"

Veröffentlicht am 23.02.2023 in Veranstaltungen

Mittwoch, den 01.03.2023 um 19 Uhr im Bürgerzentrum Ehrenfeld

Straßennamen und Denkmäler dienen der Orientierung, nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Geschichte: Historisch bedeutsame Ereignisse, Orte und besonders Personen werden mit Straßennamen oder Denkmälern in der kollektiven Erinnerung verewigt und gewürdigt. Im Kölner Stadtbild finden sich immer noch positive Bezugnahmen auf den deutschen Kolonialismus in Form von Straßennamen, die koloniale Täter ehren. Unter Anderem erinnern das Ensemble rund um den Takuplatz in Neu-Ehrenfeld sowie die Wißmann- und Gravenreuthstraße in Ehrenfeld an die koloniale Vergangenheit Deutschlands.

Wahrgenommen werden die Würdigungen der Kolonialzeit sehr unterschiedlich. Teilweise sind die Namen unbekannt, teilweise werden sind als Teil der Stadtgeschichte gesehen und dem historischen Kontext zugeordnet, teilweise sind sie immerwährende Erinnerung an Ausgrenzung, Gewalt und Diskriminierung.

Kritisch Reflexion statt Würdigung.
Was heißt das konkret für Ehrenfeld und Neuehrenfeld?

Gemeinsam mit Fabian Stangier, Leiter der Abteilung Vielfalt der Stadt Köln, wollen wir unseren bisherigen Austausch aufgreifen und besprechen, wie wir in Neuehrenfeld und Ehrenfeld das postkoloniale Erbe kritisch prägen.

Fabian Stangier koordiniert das Projekt „Postkoloniales Erbe in der Stadt Köln“. Seit 2021 unterstützt er so den zivilgesellschaftlichen Dialog zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes. Im Fokus steht die Bedeutung der Kolonialgeschichte als Keimzelle einer Ideologie der Ungleichwertigkeit, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von Rassismus und Diskriminierung. Ebenso betrachtet wird der Einfluss und die Auswirkungen des Kolonialismus auf das gesellschaftliche Zusammenleben heute, auf Stereotype und Einstellungen gegenüber Menschen, Regionen, Kulturen, Religionen sowie Lebens- und Geschlechtsmodellen.

Fabian Stangier koordiniert das Projekt „Postkoloniales Erbe in der Stadt Köln“. Seit 2021 unterstützt er so den zivilgesellschaftlichen Dialog zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes. Im Fokus steht die Bedeutung der Kolonialgeschichte als Keimzelle einer Ideologie der Ungleichwertigkeit, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von Rassismus und Diskriminierung. Ebenso betrachtet wird der Einfluss und die Auswirkungen des Kolonialismus auf das gesellschaftliche Zusammenleben heute, auf Stereotype und Einstellungen gegenüber Menschen, Regionen, Kulturen, Religionen sowie Lebens- und Geschlechtsmodellen.

 
 

Termine

Alle Termine öffnen.

25.04.2024, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Stammtisch
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02.05.2024, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Vorstandssitzung
Monatliche, parteiöffentliche Sitzung des OV-Vorstands

23.05.2024, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Themenabend/Mitgliederversammlung
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